Dolphin/MAX

Mobil und unabhängig
Das transkranielle Doppler-System Dolphin/MAX überzeugt durch seinen integrierten, wiederaufladbaren Akku. Unabhängig von einer festen Stromquelle ist es somit maximal flexibel und eignet sich optimal zum Einsatz in der Stroke-Unit, auf der Intensivstation und im OP.
Wie auch sein Bruder, der Dolphin/4D, handelt es sich beim Dolphin/MAX um ein Stand-Alone-System mit großem, komfortablem Display und Touchscreen-Funktion.
Das benutzerfreundliche Design ermöglicht eine einfache Bedienung auch in hektischen Situationen, sodass schnelle und präzise Messungen gewährleistet sind.
Dank seines leichten Gewichts und der kabellosen Handhabung kann das System problemlos an verschiedenen Einsatzorten eingesetzt werden, was die Flexibilität in der Patientenüberwachung deutlich erhöht.
Das Dolphin/MAX ist somit der ideale Begleiter für den mobilen Einsatz in der neurologischen Diagnostik, bei Notfalleinsätzen oder in Situationen, in denen eine flexible und zuverlässige Überwachung des cerebralen Blutflusses erforderlich ist.
Software
Klinische und technische Features
Software - klinische Features
Vasospasmus Protokoll
Bei einem Vasospasmus z.B. nach einem Schädelhirntrauma verengen sich die Hirnarterien aufgrund entzündlicher Prozesse.
Diese Verengung tritt meist einige Tage nach dem Trauma auf und führt dazu, dass die Durchblutung in bestimmten Hirnregionen eingeschränkt wird.
Ein Vasospasmus kann die Gefahr von weiteren Hirnschäden erhöhen, weil das betroffene Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird.
Das Vasospasmus Protokoll kann eine mögliche Komplikation bei schweren Schädel-Hirn-Verletzungen frühzeitig erkennen und eine sorgfältige Überwachung ermöglichen, um rechtzeitig die Durchblutung zu verbessern und Folgeschäden zu vermeiden.
Hirntoddiagnostik
Die Hirntoddiagnostik in der transkraniellen Dopplersonographie ist eine nicht-invasive Methode, um die Durchblutung im Gehirn zu überprüfen und festzustellen, ob die Hirnfunktionen vollständig ausgefallen sind.
Dabei wird mit Hilfe des Dopplersonographie-Systems die Blutflussgeschwindigkeit der basalen Hirngefäße gemessen. Wenn kein Blutfluss mehr nachweisbar ist, kann das ein Hinweis auf den irreversiblen Ausfall aller Hirnfunktionen sein.
Die Dopplersonographie wird oft in Kombination mit anderen diagnostischen Verfahren eingesetzt, um eine sichere Diagnose des Hirntods zu stellen. Sie ist eine ernstzunehmende und schonende Möglichkeit, um die Funktion des Gehirns zu beurteilen.
Embolie Detektion
Eine Embolie ist ein plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Embolus, also ein Blutgerinnsel, eine Luftblase, Fettteil oder andere Fremdkörper, die im arteriellen Blutkreislauf unterwegs sind.
Er kann die Durchblutung in einem Blutgefäß signifikant einschränken oder zu einem Verschluss führen. Dies kann zu ernsthaften Problemen führen, wie zum Beispiel einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder einer Lungenembolie. Je nachdem, wo der Verschluss auftritt.
Die transkranielle Emboli Detektion kann solche gefährlichen Embolien erkennen um Schlaganfälle oder andere Durchblutungsstörungen im Gehirn frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

PFO Test und Protokolle
Ein Patent Foramen Ovale (PFO) ist eine offene Verbindung zwischen den Herzvorhöfen, die normalerweise nach der Geburt verschlossen, sein sollte.
Es kommt häufig vor, und ist meist ohne Beschwerden, kann aber in bestimmten Fällen das Risiko für Schlaganfälle erhöhen.
PFO-Tests können bei der Überwachung und Diagnose helfen, Shunts zu erkennen und das Risiko besser einzuschätzen. So können sie zur Erkennung eines Rechts-Links-Shunts eingesetzt werden, um ein erhöhtes Schlaganfallrisiko zu erkennen und somit zur verbesserten Patientenversorgung beitragen.
Vasomotorische Reservekapazität

Die vasomotorische Reservekapazität beschreibt die Fähigkeit der Blutgefäße, ihre Weite (Konstriktion oder Dilatation) anzupassen, um den Blutfluss im Körper oder im Gehirn bei Bedarf zu regulieren.
Sie ist ein Maß dafür, wie gut die Gefäße auf Veränderungen reagieren können, um eine stabile Durchblutung aufrechtzuerhalten, auch wenn sich die Bedingungen ändern, zum Beispiel bei erhöhtem Sauerstoffbedarf oder bei Durchblutungsstörungen.
Eine hohe Reservekapazität bedeutet, dass die Gefäße noch viel Spielraum haben, um sich anzupassen, während eine niedrige Reserve auf eine eingeschränkte Fähigkeit hinweist, die Durchblutung zu regulieren.
Meist findet sich eine erschöpfte vasomotorische Reservekapazität bei arteriosklerotischen Veränderungen oder anderen Gefäßerkrankungen.
Mit einem VMR- oder dem Apnoe Test kann eine erniedrigte oder auch erschöpfte Reservekapazität erkannt werden und somit eine wertvolle Entscheidungshilfe für weitere Behandlungsmöglichkeiten sein.
Evaluierung des intrakraniellen Hirndrucks (ICP)
Die transkranielle Dopplersonographie ist eine Technik, die in erster Linie darauf abzielt, die zerebrovaskuläre Dynamik anhand der zerebralen Blutflussgeschwindigkeit zu beurteilen.
Ihre Anwendbarkeit für die Bewertung der ICP ergab sich aus der Beobachtung, dass sich einige von der TCD abgeleitete Parameter während des Anstiegs des ICP ändern, z. B. die Form der Pulswellen oder der Pulsatilität.
Klinische Studien zufolge kann (z.B. Smielewski et al; Czosnyka et al) dies für eine nicht-invasive Schätzung des Perfusionsdrucks herangezogen werden oder für eine modelbasierte Methode.
Nicht-Invasives-transkranielles Doppler-Monitoring
Das Gehirn ist abhängig von einer kontinuierlichen Zufuhr von Sauerstoff und Energieträgern.
Das transkranielle Doppler-Monitoring kann dazu beitragen, während einer Operation eine etwaige Mangelversorgung frühzeitig zu erkennen, und so dazu beitragen, das klinische Ergebnis zu verbessern.
Software - technische Features
Anwenderfreundliche Softwarefeatures.
Für einen reibungslosen Arbeitsalltag
Die Dolphin Software wurde speziell entwickelt, um den Alltag in Praxis und Klinik zu erleichtern.
Mit der übersichtlichen Benutzeroberfläche können alle Funktionen schnell und einfach gefunden werden.
Einarbeitungszeiten werden dadurch verkürzt.
Automatisierte Tests und Protokolle unterstützen dabei optimal bei Dateneingabe und Auswertung der Befunde, sodass mehr Zeit für die Betreuung der Patienten haben entstehen kann.
Zudem bietet die Software flexible Anpassungsmöglichkeiten, damit kann sie individuell auf die jeweilige Arbeitsweise abstimmt werden.
Insgesamt kann so die benutzerfreundliche Gestaltung für eine effizienteres arbeiten sorgen, Fehler minimieren und den Arbeitsalltag angenehmer gestalten.
Unbegrenzte Benutzerprofileinstellungen bieten flexible Anpassungsmöglichkeiten jeden einzelnen Benutzer – auch Abteilungsübergreifend.
Frei konfigurierbare Routine-Protokolle
Der Vorteil bei frei konfigurierbaren Routine-Protokollen liegt darin, dass Untersuchungsabläufe an spezifische Bedürfnisse angepasst werden können.
Es können genau die Abläufe vordefiniert werden, die für einen reibungslosen Arbeitsablauf im klinischen Alltag besonders wichtig sind.
Dadurch kann die Dokumentation effizienter, genauer und konsistenter werden, da nur relevante Informationen erfasst werden. Zudem kann wertvolle Zeit gespart werden, weil nicht jedes Mal ein neues Protokoll erstellen muss.
Flexibles User Interface
Ein flexibel anpassbares User Interface ermöglicht es den Anwendern, die Benutzeroberfläche ganz individuell anzupassen. Wichtige Funktionen, Messparameter oder Anzeigeoptionen können schnell und einfach zugänglich gemacht werden.
Diese Optimierungsmöglichkeit für eine bessere Nutzererfahrung kann dazu beitragen, präziser und komfortabler mit dem System zu arbeiten.
Interaktives Summary-Analyse-Interface
Das interaktive Summary-Analyse-Interface ermöglicht einen schnellen und einfachen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse.
Durch automatisches Zusammenfassen und eine praktische Navigation durch die Untersuchungsergebnisse, spart es wertvolle Zeit bei der Analyse.
Eine interaktive Visualisierung kann zu beitragen Befunde klarer zu interpretieren und Entscheidungen zu unterstützen.
Flexibler Reportgenerator
Ein flexibler Reportgenerator ermöglicht eine maßgeschneiderte Anpassung der Untersuchungsberichte, und kann somit die Dokumentation der Ergebnisse effizienter und präziser machen.
Messwerte und Befunde werden somit nahtlos integriert, Berichte können so nach Bedarf auf einfache Weise kompakt oder umfassend gestaltet werden.
Außerdem trägt die Anpassungsfähigkeit dazu bei, die Berichte an unterschiedliche klinische Anforderungen oder Forschungsprojekte anzupassen.
Gemeinsame Datenbanklösung
Die gemeinsame Datenbanklösung für unbegrenzte Lese- und Auswertestationen bietet eine zentrale Datenverwaltung, einfache Zusammenarbeit, konsistente Informationen und hohe Skalierbarkeit.
Sie kann die Arbeitsabläufe optimieren, reduziert den administrativen Aufwand und kann für Datenintegrität sorgen.
Multiple Exportoptionen
Multiple Exportoptionen bieten große Flexibilität bei der Datenverarbeitung und -nutzung.
Mit Optionen wie Movie, VDL, Excel, Word, RFT, JPG, BMP, PNG und anonymisierten Exporten können die Dopplerdaten in verschiedenen Formaten für Berichte, Analysen, Archivierungen oder Präsentationen, leicht und praktikabel exportiert werden.
Dies ermöglicht eine bessere Integration in unterschiedliche Arbeitsabläufe, erhöht die Kompatibilität mit anderen Programmen und erleichtert die Weitergabe sowie die sichere Verarbeitung sensibler Daten.
Erstellen von Statistiken
Das Erstellen von Statistiken bei einem transkraniellen Dopplersystem bietet sowohl im klinischen Alltag als auch in der Forschung wichtige Vorteile.
Es ermöglicht eine präzise Diagnostik, Langzeitüberwachung und Qualitätssicherung, indem Veränderungen und Trends systematisch erfasst werden.
In der klinischen Forschung helfen Statistiken, große Datenmengen zu analysieren, Muster zu erkennen und die Wirksamkeit neuer Methoden zu validieren.
Insgesamt verbessern sie die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Aussagekraft der Ergebnisse und tragen so zu einer besseren Patientenversorgung und wissenschaftlichen Erkenntnissen bei.
Vergleich der Dolphin-Systeme
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Anwendungsspezialistin und QMB
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